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Sopor Aeternus (lat. Ewiger Schlaf) ist ein Musikprojekt um Anna Varney Cantodea. In den Liedern geht es um Anna Varney selbst, mit der Frage der Geschlechtszugehörigkeit, Vergänglichkeit und Tod. Anna Varney ist nach meinem Wissen geboren als Mann und hat die geistige Umwandlung zur Frau vollzogen. Auch auf Bildern ist Varney häufig in weiblicher Gestalt zu sehen. In Interviews spricht Varney von sich selbst als "wir".
Meinung: Die Musik ist sehr vielseitig, dennoch immer irgendwie vertraut für mich. Ich mag die Verspieltheit, den Wechsel vom ruhigen, traurigen Männergesang zum zynischen, hexenartigen Gekreische. Viele die ich kenne mögen es nicht, was ich durchaus nachvollziehen kann, für mich ist Sopor Aeternus & The Ensemble of Shadows ein sehr interessantes Projekt. Einfach mal anders.
Meinung: Ich gehöre zu dem Teil, die se nicht mögen. Musikalisch sind die klänge zwar nicht die schlechtesten. Aber der Gesang ist für mich abtörnend und anstrengend. Ich betrachte keinesfalls die Thematik um die Person oberflächlich. Da ich mich ausreichend mit Anna beschäftigt habe. Dies ist hier keine Kunst mehr. Dies ist viel mehr eine Person die voller qual ist und dies auch nach außen hin trägt. Man möchte nicht so sein wie die anderen. Und doch tut man gerade solche, die man doch eigentlich verachtet, schaulustig befriedigen. Ich habe kein Mitleid mit jemanden, der den Sex abschaffen möchte und die massen mit seiner Scheußlichkeit befriedigen will. Man sollte ganz klar die Grenzen zwischen Schock und kritischem Zustand ziehen. Und auch erkennen dass sie regelrecht eine Krankheit verherrlicht. Ihr Schicksal ist kein schönes. Doch so merkt man schnell, dass sie/er vorallem die Szene nicht verkraftete. Wie viel ist Show und wie viel ist Wahn. Ich bin der letzte der solche Menschen verurteilt. Doch bin ich der erste der mahnt wenn jemand falsche Ideologien verbreitet. Sopor ist etwas eigenes. Aber sicher nichts, was man gleich mit "schwarz" in Verbindung bringen sollte. Er scheint auch sehr selbst von sich eingenommen zu sein und von freundlichkeit hält es auch nix. gut muss jeder für sich selbst ausmachen. Aber fakt ist dass ihre Dinge gefundenes Fressen für die Massen sind. Und es gibt auch viel zu viele Leute die sie nacharmen oder gar schön finden. Schönheit liegt im Auge des betrachters. Aber wenn jemand etwas garnicht erreichen will sondern krampfhaft vollsten darbieten will, dass er leidet und sich selbst sogar abstoßend findet und meint...Geschlechter bräuchte man nicht und Sex sei eklig...dann hört bei mir der Spaß in Sachen Kunst auf. Dies ist für mich eher ein krankhafter Zustand den man allen aufdrücken möchte.
@ Marco Ich finde deine Meinung sehr nachvollziehbar und stimme damit überein, dass es nicht gut ist, dass Leute Anna nachahmen. Man sollte die Person Anna Varney kritisch betrachten. Ich verstehe die Faszination um die Person, dennoch sollte man sich auch vor Augen halten, dass diese Person auch viel Leid erlebt hat. Daher verstehe ich es nicht, wenn Leute so sein wollen wie Anna.
Ich interessiere mich hauptsächlich für die Musik von Sopor Aeternus. Ich liebe diese Klänge, immer vertraut aber doch niemals gleich. Ich finde Anna auf einigen Bildern wirklich schön. Andere wirken auch abstoßend, aber ich sehe es trotzdem auch als Kunst an. Kunst ist etwas sehr Subjektives. Für den Einen ist es eine Leinwand die komplett schwarz angepinselt ist, für den Anderen Kunst.