NeoVergil hat geschrieben:
Die Überlegungen, pro Arztbesuch eine Gebühr zu verlangen, gehen dem Vernehmen nach auf die Union zurück. Der CSU-Abgeordnete Johannes Singhammer erklärte: Der Effekt, die Zahl der Arztbesuche zu dämpfen, ist mit der jetzigen Gebühr nicht erreicht worden. Deshalb werden wir prüfen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, ob wir eine unbürokratischere, bessere Lösung finden.
Wenn so etwas eingeführt wird, werden automatisch die Leute benachteiligt, die nun mal anfälliger sind und öfters krank werden.
Die Folge von dieser Gebühr wäre, dass sich noch mehr Menschen lieber krank auf Arbeit schleppen, als zum Arzt zu gehen. Da steht doch die Gesundheit des Menschen, was ja ganz gern als das höchste Gut bezeichnet wird nicht im Vordergrund.
Was ich mich frage, wie ist das bei chronischen Erkrankungen? Das wären im Jahr nicht nur eben mal so 50€.
Und auch in sozialschwächeren Familien wird das schwierig, 5€ sind da mal eben eine warme Mahlzeit.
Bei der Quartalsgebühr wurde sich ja schon mächtig aufgeregt. Ich finds nicht schön, aber erträglich, vor allem deshalb, weil ich nur selten zum Arzt gehen muss.
Diese Gebühr finde ich allerdings sehr unfair, da hier eindeutig an der Krankheit von Menschen verdient wird.
@ Chris: es ist nachvollziehbar dass es dich aufregt aber geht das nicht sachlicher?